
Januar 2026 | Arbeiten in der Medienproduktion
23. Januar 2026
Februar 2026 | Ende von Volo und Studium
27. Februar 2026Lernen in München: Der Volokurs an der Akademie der Bayerischen Presse
Hi, ich bin’s Jona. Ich bin seit Oktober 2025 Volontär bei Oberpfalz Medien. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen Steffi und Theresa durfte ich zwei Wochen lang raus aus dem Redaktionsalltag und rein in den Volokurs „Zeitungsjournalismus I“ an der Akademie der Bayerischen Presse (ABP) in München. Insgesamt waren wir zwölf Teilnehmer aus Frankfurt, München, Karlsruhe und eben der Oberpfalz.
Auf dem Stundenplan stand alles, was guten Journalismus ausmacht: Sprache, Themenfindung, erzählende Texte wie Reportage und Porträt, Titeln und Teasern, digitaler Journalismus, Interviewtraining und das Redigieren von Texten freier Mitarbeiter. Besonders gut: Es blieb nicht nur bei der Theorie. Wir haben viel geschrieben, diskutiert, verworfen, neu gedacht — und wieder geschrieben.
Die größte Aufgabe war eine Übungsreportage. Jede und jeder von uns suchte sich im Vorfeld ein eigenes Thema. Das Wochenende nutzten wir dann für Termine, Recherche und Gespräche — danach ging’s ans Schreiben. Dabei wurde deutlich, wie viel Arbeit tatsächlich in einer guten Reportage steckt: gründliche Vorbereitung, genaues Beobachten, die richtigen Zitate und ein klarer roter Faden.
In der zweiten Woche folgte das Interviewtraining. Ich habe ein Übungsinterview mit Benjamin Adjei von den Grünen geführt. Die Gespräche wurden zur Analyse auf Video aufgezeichnet und anschließend gemeinsam besprochen. Sich selbst auf dem Bildschirm zu sehen, ist erst einmal ungewohnt, aber extrem hilfreich. Das Ganze hat mir gezeigt, wo ich schon sicher bin und woran ich noch arbeiten kann.
Neben all dem fachlichen Input war vor allem der Austausch mit den anderen Volos wertvoll. Unterschiedliche Häuser, unterschiedliche Erfahrungen – und doch viele gemeinsame Herausforderungen im Redaktionsalltag. Wir waren schnell eine richtig gute Gruppe. Umso schwerer fiel der Abschied am letzten Tag. Immerhin: Eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe sorgt dafür, dass der Kontakt bleibt. Und zum Abschluss ging es natürlich noch zusammen in eine Bar. Die zwei intensiven Wochen mussten schließlich gebührend beendet werden.
Bis bald! 🙂



